Contrapunkt bleibt contra. #diskursiv – Die visuelle Sprache rechter Bewegungen (16.11.)

Natürlich sind die politischen Verhältnisse zur Zeit schwierig. Sie waren auch früher schon schwierig und werden auf Dauer schwierig bleiben; momentan befinden wir uns allerdings wieder an einem Punkt an dem wir uns dringlichst und aktiv darüber Gedanken machen müssen, wie wir unsere gemeinsame Zukunft gestalten möchten und wie unsere Zukunft aussehen soll. Vergangene Woche musste unser Verein contrapunkt – Kulturkollektiv eine geplante Veranstaltung absagen, da es gegen den von uns eingeladenen Vortragenden konkrete Morddrohungen gab. Und natürlich war auch das wieder ein Ergebnis einer rechtsradikalen Medienhetzkampagne im Internet. Deshalb haben wir die Veranstaltung „#diskursiv: White noise – reaktionärer muskalischer Underground in Österreich“ abgesagt – zum Schutz des von uns eingeladenen Vortragenden, zum Schutz der Örtlichkeit und auch zum Schutz aller Teilnehmer*innen. Die Veranstaltung wird selbstverständlich nachgeholt – wir lassen uns nicht den Mund verbieten und contrapunkt wird contra bleiben.
No pasarán.

Deshalb gleich zum nächsten Termin: Am 16. November veranstalten wir in Zusammenarbeit mit Wissenschaft und Verantwortlichkeit und WEI SRAUM Designforum Tirol eine Veranstaltung zum Thema „Die visuelle Sprache rechter Bewegungen “

Ort: WEI SRAUM, Andreas-Hofer-Straße 27, 6020 Innsbruck).
Zeit: 19:00

Politische Bewegungen erkennt man nicht nur an ihren Inhalten, sondern auch an ihrer visuellen Sprache. So auch bei rechter Politik. Am 16. November findet daher eine Veranstaltung in Kooperation mit WEI SRAUM (Designforum Tirol) und WuV (Wissenschaft und Verantwortung) statt. Beginn 19:00 Uhr im Forum von WEI SRAUM in der Andreas-Hofer-Straße 27.

Diese bedient sich jedoch zunehmend einer popkulturelle visuelle Sprache und einer Symbolik, die ursprünglich linksgerichteten Bewegungen zugeordnet wurde. Auch rechtsextreme Organisationen sind nicht mehr so einfach an der klassischen Nazisymbolik zu erkennen. Doch wie sieht das „CI“ dieser Bewegungen heute aus? Welcher Mitteln bedient es sich? Der Grafikdesigner Andreas Koop fasst die Kernaussagen seines Buches „Das visuelle Erscheinungsbild der Nationalsozialisten“ zusammen und analysiert anschließend, wie sich rechte Bewegungen heute visuell präsentieren. Anschließend Diskussion mit WissenschaftlerInnen, GestalterInnen und Interessierten.

koop

Advertisements