Notiz über Kinderfernsehen III

“DIE INNERE VERHAUSSCHWEINUNG DES DAVID PRIETH” würde es ein Konrad Lorenz nennen; der Gmork aus der Unendlichen Geschichte könnte es allerdings (wie bereits dem Krieger Atreju) noch um einiges eleganter erklären. Ohnehin war der Gmork seit jeher eine Gestalt prophetischer Natur und die Antithese zum Glücksdrachen Fuchur. Eine fantastische Version des von Happy-Tom beschrieben Turbo-Negros: „ein großer, gut-bestückter, bewaffneter Schwarzer in einem schnellen Auto, der auf Rache aus ist“.
Würde Rainald Götz – wie in „RAVE“ nun davon sprechen, dass der Verfall beginnt, oder wird dieser heute abend bereits vorbei gewesen sein? Im Falle von Gmork ist wahrscheinlich beides der Fall; er verfällt und tut auch nach seinem Tod noch Böses. Der leblose Kadaver springt auf und sperrt den Jungen in sein Maul.
Und die Manipulatoren, wo immer sie auch ihre Heimat haben mögen (nicht in Phantásien), freuen sich über ihren nahenden Triumph

– David Prieth

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